Mittwoch, 24. Juli 2013

Rezension: Meg Cabot - Susannah 2. Auch Geister haben hübsche Söhne

Autor:Meg Cabot
Titel:Auch Geister haben hübsche Söhne
Reihe:Susannah (Band 2)
Originaltitel:The Ninth Key (The Mediator vol. 2)
Übersetzung:Yvonne Hergane-Magholder
Verlag:cbt
Erschienen:April 2009
Seiten:288
Der zweite Band der Reihe um die Geister-Mittlerin Susannah.


Die Handlung

Susannahs Leben ist noch immer das reinste Chaos. Als wenn ihre neues Leben in Kalifornien inklusive neuem Stiefvater und drei neuen Stiefbrüdern, nicht schon aufreibend genug wäre.

Ihr "Job" als Mittlerin wird auch nicht leichter. Noch immer leiden ihre schulischen Leistungen und ihre sozialen Kontakte darunter, dass sie einen Großteil ihrer Freizeit dafür aufbringen muss, Geistern dabei zu helfen, endlich mit ihrem Leben abzuschließen, damit sie ins Jenseits - oder wohin auch immer - gehen können.

Außerdem spukt Jesse, der heißeste Geist, der Suze je über den Weg gelaufen ist, noch immer in ihrem Zimmer und macht auch keine Anstalten, sich von ihr weiterschicken zu lassen. Genauso wie Susannahs verstorbener Vater, der seiner Tochter weiterhin gerne den einen oder anderen Besuch abstattet.

Trotz des ganzes Stresses hat Suze auch noch ihren Spaß mit Pater Dominic, der versucht ihr beizubringen, dass sie nicht immer so rüpelhaft mit ihren Geistern umgehen soll.

Aber all das gerät in den Hintergrund, als der Geist einer Frau auftaucht, die Susannah mit ihrem Kreischen nachts um den Schlaf bringt. Suze soll einem gewissen Red von ihr ausrichten, dass er sie nicht umgebracht hat. Doch die Suche nach dem mysteriösen Red bringt Susannah in ungeahnte Gefahren, die diesmal nicht nur von Geistern ausgehen.


Mein Eindruck

Erstmal eine Info vorweg:
Die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buchs und damit auch auf der Verlagseite und auf den Seiten diverser Onlineshops ist fehlerhaft. Weder ist Susannah zum Partygirl mutiert, noch geht es in diesem Band um den Geist von Tads Mutter (Tad ist ein Junge, mit dem Susannah in diesem Band ein wenig flirtet). Um wen es sich bei dem kreischenden Geist wirklich handelt werde ich hier aber auch nicht verraten, weil das ein bisschen was zum Knobeln ist und im Buch wohl auch nicht umsonst erst ganz am Ende herauskommt.

Ab er kommen wir zum Inhalt.

Die Geschichte wird auch dieses mal wieder aus Susannahs Perspektive erzählt. Ihre lockere, freche Art zu reden ist angenehm zu lesen und ihr Sarkasmus bringt einen immer mal wieder zum Schmunzeln.

Auch ihre Eingewöhnung in die neue Umgebung und vor allem in ihre neue Familie ist wieder Thema. Sie geht ihren Brüdern teils ganz schön auf den Geist, aber auch die Jungs können austeilen. Insgesamt sind die Charaktere einfach wieder sehr sympathisch dargestellt.

Allen voran natürlich Jesse, Susannahs spezieller Hausgeist, der auch diesmal wieder schwer damit beschäftigt ist, Susannahs Hintern zu retten, während sie sich blindlings in Gefahr begibt. Amüsant ist es zu lesen, wie Susannah versucht sich auf lebende Jungs zu konzentrieren, um Jesse nicht ständig hinterzuschmachten.

Zum Ende hin wird die Geschichte dann auch noch richtig spannend.


Mein Fazit

Eine gelungene Fortsetzung der Susannah-Reihe. Band 2 steht dem ersten Band in nichts nach. Ein witziger, mitreißender Pageturner, der von vorne bis hinten lockere Unterhaltung bietet.


Bewertung




Zusätzliche Info

Von Susannah sind 6 Bände erschienen, mit denen die Reihe dann auch abgeschlossen ist:
  1. Auch Geister können küssen
  2. Auch Geister haben hübsche Söhne
  3. Auch Engel sind gefährlich
  4. Auch Geister lieben süße Rache
  5. Auch Geister können sich verlieben
  6. Auch Geister sind romantisch
Alle 6 Bände sind bei cbt / cbj als Taschenbuch und als eBook erhältlich.

Susannah wird vom Verlag für Leser ab 12 Jahren empfohlen.

Kommentare:

  1. Ich habe alle Bücher der Reihe gelesen und fand sie wirklich gut, bis auf einen grossen faden Beigeschmack: die komplette Reihe ist geklaut. Meg Cabot hat aus Buffy der Vampirjägerin, einfach Susannah die Geisterjägerin gemacht, das ist echt dreist.

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    1. Naja, ich denke auf dem Grundkonzept basieren viele Geschichten. Zum Beispiel auch die Buchreihe um die Dämonenjägerin Kate Connor von Julie Kenner. Was einmal funktioniert benutzt man eben gerne wieder.
      Obwohl ich jetzt nicht darauf wetten würde, dass Buffy da das große Original ist.

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